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Suchbegriff: Steuerpolitik und Unternehmensbesteuerung

Die Schweiz wird am 8. März 2026 über die Einführung einer individuellen Besteuerung abstimmen, bei der jede Person unabhängig vom Familienstand ihre Steuern selbstständig einreicht. Die Reform zielt darauf ab, die „Ehemalusregelung” abzuschaffen, von der Doppelverdiener-Ehepaare betroffen sind, die höhere Steuern zahlen als unverheiratete Paare. Befürworter argumentieren, dass dies die Gleichstellung und finanzielle Unabhängigkeit fördert, während Gegner behaupten, dass dies Familien mit nur einem Einkommen und Steuerzahler aus der Mittelschicht belasten würde. Der Vorschlag sieht eine Erhöhung der Kinderfreibeträge vor und räumt den Kantonen im Falle einer Annahme eine Frist von sechs Jahren für die Umsetzung der Änderungen ein.
Die Aargauer Gemeinde Meisterschwanden, die zuvor zu den steuerlich günstigsten Gemeinden des Kantons gehörte, muss nach dem Weggang des Swatch-Pioniers Nicolas G. Hayek die Steuern erhöhen. Die Gemeinde hatte von Hayeks Präsenz und den finanziellen Beiträgen von Swatch profitiert, sieht sich nun jedoch mit Einnahmeausfällen konfrontiert, die Steuererhöhungen erforderlich machen.
Der Artikel enthält Strategien für deutsche Immobilienbesitzer, um die Spekulationssteuer beim Verkauf von Immobilien innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf zu vermeiden. Er erklärt, dass die Eigennutzung (einschließlich Zweitwohnungen und von Kindern genutzter Immobilien) Verkäufer von der Steuer befreit, und beschreibt, wie durch das Wohnen in der Immobilie während drei Kalenderjahren vor dem Verkauf ebenfalls eine Besteuerung vermieden werden kann. Der Artikel warnt vor Risiken bei Vorverträgen und enthält Berechnungen, die zeigen, wie verkaufsbezogene Kosten die Steuerschuld reduzieren können.
Deutschland wird ab 2027 auf die digitale Steuerbescheinigungszustellung über das Elster-Portal umstellen, sodass die elektronische Zustellung für alle Steuerzahler mit aktiven Elster-Konten zur Standardzustellungsart wird. Das System funktioniert unabhängig davon, wie die Steuererklärung eingereicht wurde, und eine Zustellung in Papierform erfolgt nur, wenn Steuerzahler Einspruch erheben oder kein aktives Konto haben. Die hessische Steuerverwaltung informiert über die Verwaltung von Bescheinigungen und Einspruchsfristen.
Der Artikel beleuchtet zehn häufige Missverständnisse in der Nachlassplanung und im Erbrecht, die zu einer falschen Verteilung des Vermögens führen können. Auf der Grundlage von Konsultationen mit Anwälten für Erbrecht warnt er vor Fehlern in Testamenten und Schenkungen, die dazu führen könnten, dass Nachlässe in unbeabsichtigte Hände gelangen.
Umfassender Leitfaden, der erklärt, wann Ehepaare in Deutschland in Betracht ziehen sollten, getrennte Steuererklärungen anstelle einer gemeinsamen Steuererklärung einzureichen, und der Szenarien beschreibt, in denen eine individuelle Veranlagung zu Steuerersparnissen führen kann, darunter unterschiedliche Einkommensniveaus, Abfindungszahlungen, Lohnersatzleistungen, ausländische Einkünfte, hohe außergewöhnliche Belastungen, Verluste, unterschiedliche Kirchenmitgliedschaften und Trennungssituationen.
Der Schweizer Bundesrat schlägt vor, die Mehrwertsteuer zu verlängern und um 0,7 % zu erhöhen, um den Ausbau des Militärs und den Ausbau des Schienennetzes zu finanzieren. Der Artikel analysiert, warum die Mehrwertsteuer gegenüber anderen Steueroptionen bevorzugt wird, und stellt fest, dass sie im Gegensatz zu einkommensabhängigen Steuern alle gleichermaßen betrifft. Der im Vergleich zum EU-Durchschnitt von 20 % niedrige Mehrwertsteuersatz der Schweiz von 8,1 % macht Erhöhungen verlockend. Alternativen wie Finanztransaktionssteuern und Erbschaftssteuern werden als sozial gerechtere Optionen diskutiert.
Der Schweizer Bundesrat plant, die Mehrwertsteuer ab 2028 für zehn Jahre um 0,8 Prozentpunkte anzuheben, um 31 Milliarden Franken für einen neuen Verteidigungsfonds zu generieren. Als Gründe werden die sich verschlechternde geopolitische Sicherheitslage und die unzureichende Ausrüstung der Armee angeführt. Die Steuererhöhung erfordert eine Verfassungsänderung und wird im Sommer 2027 einem Referendum unterzogen.
Die deutsche Justiz hat bei der Verfolgung des Cum-Ex-Steuerskandals mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Trotz über 1.700 Verdächtigen werden für 2026 nur zwei Gerichtsverfahren erwartet. Die Kölner Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen leitet, hat mit komplexen Fällen, verfahrensrechtlichen Unsicherheiten und einer laut ehemaligen Ermittlern unzureichenden politischen Unterstützung zu kämpfen. Justizminister Benjamin Limbach mahnt zur Geduld, Kritiker warnen jedoch, dass die Aufklärung des Skandals Jahrzehnte dauern könnte, da zunächst kleinere Angeklagte ins Visier genommen werden, während hochrangige Banker weitgehend ungeschoren davonkommen.
Der Artikel beleuchtet erhebliche Verzögerungen bei der gerichtlichen Aufarbeitung des Cum-Ex-Steuerskandals in Deutschland. So sind für 2026 nur zwei Verfahren vor dem Landgericht Bonn zu erwarten, und es wird davon ausgegangen, dass die vollständige Aufklärung aufgrund von Ineffizienzen und Verfahrensverzögerungen Jahrzehnte dauern könnte.

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